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Die globalen Türöffner – auch für die Karriere

29.06.2022
von Smart Employer

Bei dormakaba arbeiten 15 000 Menschen weltweit an der Zukunft moderner Zugangssysteme. Dabei verlässt sich das Unternehmen nicht nur auf seine hochwertigen Schliess- und Sicherheitsanlagen oder die fast 2000 Software- und Produktpatente. Es öffnet auch Türen für die Karrieren der Mitarbeitenden.

Interview mit Heidi Beck
Mechatronikerin

Frau Heidi Beck, was macht dormakaba für Sie spannend – und was sind die spezifischen Herausforderungen? 

Ich weiss nicht, ob jeder Schweizer einen Kaba-Schlüssel am Schlüsselbund hat, doch ich denke, die meisten sind bereits einem unserer Produkte begegnet. Bis ich seinerzeit noch bei »Kaba« startete, hatte mich dies nicht sehr stark interessiert, denn das Wichtigste war ja, dass man eine Tür abschliessen kann, also Zutritt erhält, und dass der Zugang jederzeit reibungslos funktioniert.

Nun aber ist mir bewusst, was ein Schlüssel, ein Schloss, ein Beschlag, mechanisch oder mechatronisch-digital, bedeutet. Da ich eigentlich vom Maschinenbau komme, hat mich die Herausforderung in der Mechatronik sehr gereizt. Man beschäftigt sich interdisziplinär mit Mechanik, Elektronik und Informatik.

Diese Symbiose finde ich sehr spannend. Die Digitalisierung hat unsere Produkte weiter verändert, um einen smarten und trotzdem sicheren Zutritt zu gewähren. Die Elektronik wird dabei immer kleiner und kann somit in kleinere Gehäuse verbaut werden. 

Welche Chancen sehen Sie für sich bei dormakaba?

dormakaba gibt mir als Mitarbeiterin in jeder Hinsicht die Chance, mich auf meine Stärken bezogen und individuell weiterzuentwickeln. Man wird ermutigt, innovativ und mutig zu sein. Durch die Digitalisierung ist bei neuen Sicherheitssystemen Flexibilität und Vernetzung gefragt, und dies ist eine Herausforderung bei der Entwicklung.

dormakaba ist ein globales Unternehmen mit mehr als 15 000 Mitarbeitern weltweit. Es besitzt aber trotzdem eine eher familiäre Kultur. Wie empfinden Sie das?

Für mich hat dormakaba auf jeden Fall eine familiäre Kultur – familiär bedeutet ja: freundschaftlich, ungezwungen und vertraut. dormakaba bringt mir in jeglicher Hinsicht Vertrauen entgegen, respektiert und unterstützt mich in meinen Belangen.

 


Laila Gassoumi
Softwareentwicklung


Robert Kleger
Softwareentwicklung

Frau Laila Gassoumi, Herr Robert Kleger, mit welchen spezifischen Herausforderungen sind Sie in Ihren Bereichen konfrontiert?

LG: Einerseits haben wir es mit einer sich schnell ändernden Technologie zu tun, andererseits geht es natürlich darum, privates und berufliches Leben in Einklang zu bringen.

RK: Wir entwickeln unsere Software-Produkte eng mit unseren weltweiten Kunden zusammen. Die Herausforderung dabei ist, möglichst allen Kundenwünschen gerecht zu werden und diese in eine intuitiv zu bedienende Software zu integrieren.

Steuerungen werden zugleich raffinierter. So können Nutzerinnen und Nutzer schnell Berechtigungen, auch Einmalberechtigungen, über das Smartphone verwalten. Was ist da in Zukunft noch möglich?

LG: Ein wichtiger Punkt ist sicher die Einbindung von Künstlicher Intelligenz in die Berechtigungsprozesse. Dazu kommt eine selbstlernende Logik, um vorherige Parameter für Autorisierungsfaktoren zu lesen und auf neue Benutzerinnen und Benutzer anzuwenden.

dormakaba gibt mir als Mitarbeiterin in jeder Hinsicht die Chance, mich auf meine Stärken bezogen und individuell weiterzuentwickeln.

RK: Bisher waren Zutrittssysteme, mit einigen Ausnahmen, eher Insellösungen. Mit der Cloudtechnologie können nun einfacher Schnittstellen angeboten werden, um verschiedene Systeme miteinander zu verbinden. Zum Beispiel Buchungssysteme von Drittanbietern. In Zukunft wird der physische Schlüssel immer mehr durch digitale Medien ersetzt, wie zum Beispiel das Smarphone Wallet. Dadurch können Schlüssel für die eigene Wohnung, den Briefkasten oder sogar das Auto schnell und unkompliziert geteilt und Berechtigungen in Echtzeit erteilt werden.

Welche Möglichkeiten hat Ihnen dormakaba bisher zur Unterstützung oder Weiterentwicklung geboten?

LG: dormakaba hat mich während und nach meiner Elternzeit enorm unterstützt. Ich habe viel Verständnis für die Bedürfnisse einer frischgebackenen Mutter bekommen. Das hat mir geholfen, die Life-Work-Balance zu finden, die nötig war. Ich wurde ausserdem auch ermutigt, innerhalb des Teams neue Fähigkeiten und Technologien zu erlernen. So konnte ich in verschiedenen Bereichen arbeiten, um mein Wissen und meine Erfahrung anzuwenden. Es gibt eigentlich jeden Tag eine neue, aber erreichbare Herausforderung.

RK: dormakaba unterstützt die Mitarbeitenden finanziell bei Aus- und Weiterbildungen. Zudem haben wir die Möglichkeit, an Entwicklerkonferenzen teilzunehmen. Ich habe zum Beispiel am »AWS Summit Switzerland« teilgenommen. Zudem gibt es alle drei Monate einen sogenannten Innovation Sprint, wo wir uns mit neuen Themen befassen können.

Fatemeh Davoudizadeh
Softwarespezialistin

Thomas Schaffhauser
Softwarespezialist

Frau Fatemeh Davoudizadeh, Herr Thomas Schaffhauser, Sie installieren die Software direkt beim Kunden. Was sind die spezifischen Herausforderungen, mit denen Sie bei diesen Aufgaben jeden Tag konfrontiert sind?

FD: Bei manchen Kunden ist die Situation sehr sensibel und sie wollen deshalb jeden Klick sehen und verstehen. Manchmal kriegt man die notwendigen Rechte nicht rechtzeitig und deswegen dauert der Prozess länger oder verschiebt sich. Am Ende geht aber Sicherheit und Qualität vor Schnelligkeit. 

TS: Die grösste Herausforderung ist das Einbinden unserer Software in die vom Kunden zur Verfügung gestellte IT-Landschaft. Häufig gibt es viele kundeninterne Richtlinien, die eingehalten werden müssen. 

Sie installieren die Software auch in sehr sensiblen Bereichen wie Flughäfen oder Militäreinrichtungen. Was sind dort die besonderen Herausforderungen?

FD: In diesen Bereichen dürfen selbst die kleinsten Fehler nicht passieren, da jedes Kommen und Gehen von Menschen sehr wichtig ist oder auch ein Sicherheitsrisiko darstellen kann.

TS: Die Zusammenarbeit mit der Kunden-IT ist das A und O bei unserem Job. Dies ist eine der grössten Herausforderungen. Bei sensiblen Anlagen ist es extrem spannend, die vielen Spezialfälle zu implementieren. Häufig ist dort eine Installation sehr umfangreich und beinhaltet sehr viele Eigenheiten, die einen Softwarespezialisten sehr fordern. 

Was macht diesen Job für Sie persönlich spannend?

FD: Durch meine Arbeit lerne ich viele andere Branchen und Systeme und natürlich auch Menschen kennen.

TS: Das Gute in der IT-Umgebung ist, dass man jeden Tag etwas Neues lernt und der Job dadurch sehr abwechslungsreich ist.

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Interview Rüdiger Schmidt-Sodingen

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