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Innovation Informieren New Work

Die Revolution der Arbeitswelt: Smart Employer und New Work

13.04.2024
von SMA

In einer Welt, die sich ständig wandelt, müssen auch Arbeitsformen und Unternehmenskulturen flexibel sein, um Schritt halten zu können. Immer mehr Unternehmen erkennen, dass traditionelle Arbeitsmodelle nicht mehr ausreichen. Um den Unternehmenserfolg und die Zufriedenheit der Mitarbeiter:innen zu gewährleisten, müssen sich moderne Unternehmen anpassen und die Vorteile innovativer Arbeitsformen entdecken. 

Unternehmen, die erkennen, dass viele traditionelle Arbeitsmodelle veraltet sind, setzen auf moderne Arbeitsformen, die unter dem Begriff «Smart Employer» zusammengefasst werden. Diese Unternehmen haben erkannt, dass die Zukunft von New Work in der Flexibilität und dem Wohlbefinden der Angestellten liegt. New Work beschreibt ein neues Verständnis von Arbeit in Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung. Die zentralen Werte dieser neuen Arbeitsformen sind Freiheit, Selbstständigkeit und Teilhabe an einer Gemeinschaft. Praktische Beispiele dafür sind Freelancing, der Sechsstundentag und Coworking-Spaces. Das Ziel von New Work ist, dass Arbeitende ihre Arbeit als sinnvoll ansehen und auch wirklich erledigen wollen.

Flexibilität als neues Credo

Flexibilität ist eine Eigenschaft, die Smart Employer häufig aufweisen. Sie bieten ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit, ihre Arbeitszeit und ihren Arbeitsort weitgehend selbst zu bestimmen. Dies bedeutet, dass die Angestellten nicht mehr an feste Bürozeiten oder -orte gebunden sind, sondern ihre Arbeit so gestalten können, wie es am besten zu ihrem Leben passt. So lässt sich die Arbeit besser mit persönlichen Verpflichtungen und Interessen in Einklang bringen. 

Die Bedeutung von Smart Employer und New Work dürfte auch in Zukunft weiter zunehmen.

Wohlbefinden als Priorität

Eine weitere Eigenschaft, die Smart Employern oft zugeschrieben wird, ist das Wohlbefinden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Unternehmen legen grossen Wert auf die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Angestellten. Sie bieten eine Vielzahl an Massnahmen und Programmen an, um dies zu fördern. Dazu gehören beispielsweise flexible Arbeitszeiten, Sport- und Fitnessangebote, Entspannungs- und Gesundheitsprogramme, sowie die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden ermutigt, ihre Arbeit in einem Umfeld zu erledigen, das für sie persönlich am besten geeignet ist.

Digitale Technologien als Enabler

Die Digitalisierung spielt bei der Umsetzung von Smart-Employer-Konzepten eine entscheidende Rolle. Moderne Technologien ermöglichen es Unternehmen, die Kommunikation und Zusammenarbeit ihrer Mitarbeitenden unabhängig von physischen Standorten zu organisieren. Videokonferenzen, digitale Projektmanagement-Tools und Cloud-Lösungen sind nur einige Beispiele dafür, wie Unternehmen die Flexibilität ihrer Arbeitsmodelle unterstützen. Die Coronapandemie hat gezeigt, dass Unternehmen, die bereits auf digitale Technologien gesetzt haben, in Krisenzeiten agiler und widerstandsfähiger sind.

Der Weg in die Zukunft

Die Bedeutung von Smart Employer und New Work dürfte auch in Zukunft weiter zunehmen. Die jüngere Generation der Arbeitnehmer:innen legt grossen Wert auf Flexibilität, Selbstbestimmung und Work-Life-Balance. Unternehmen, die diesen Wandel nicht mitgehen, werden es schwer haben, Talente zu gewinnen und zu halten. Smart Employers setzen nicht nur auf die besten Technologien, sondern vor allem auf die besten Arbeitskräfte. Sie schaffen Rahmendbedingungen, die den Arbeitnehmenden die volle Entfaltung ihres Potenzials ermöglichen.

Die Zukunft der Arbeitswelt wird von Smart Employern angeführt werden, die die Bedürfnisse ihrer Mitarbeitenden in den Mittelpunkt stellen. Diese Unternehmen sind Vorreiter in einer neuen Ära der Arbeit, die geprägt ist von Flexibilität, Wohlbefinden und digitalen Innovationen. Es ist an der Zeit, dass immer mehr Unternehmen diesen Weg einschlagen und die Arbeitswelt von morgen mitgestalten. 

Smart
fact

Und so gehts:

  • Kultur und Philosophie entwickeln:
    Unternehmenskultur definieren, die Flexibilität und Wohlbefinden fördert. Philosophie verinnerlichen, dass die Zufriedenheit der Mitarbeitenden der Schlüssel zum Erfolg sind.
  • Flexible Arbeitsmodelle einführen:
    Flexible Arbeitszeitmodelle implementieren, die es den Mitarbeitenden ermöglichen, ihre Arbeitszeit und -ort selbst zu wählen. 
  • Technologische Infrastruktur aufbauen:
    In digitale Tools und Plattformen investieren, die die Kommunikation und Zusammenarbeit unabhängig von physischen Standorten ermöglichen. Mitarbeitenden im Umgang mit diesen Technologien schulen.
  • Wohlbefinden fördern:
    Gesundheits- und Wellness-Programme anbieten, um das körperliche und geistige Wohlbefinden der Mitarbeitenden zu unterstützen. Zu Pausen und Erholung ermutigen, um Burn-outs zu verhindern.
  • Vertrauen und Eigenverantwortung fördern:
    Mitarbeitenden Entscheidungsfreiheit und Eigenverantwortung in ihren Aufgaben geben.
  • Feedback und Kommunikation stärken:
    Regelmässige Feedback-Mechanismen implementieren, um die Bedürfnisse und Anliegen der Mitarbeitenden zu erfassen.
  • Lebenslanges Lernen unterstützen:
    Weiterbildungsprogramme anbieten, um die Fähigkeiten und Kenntnisse der Mitarbeitenden zu erweitern. 
  • Diversity und Inklusion fördern:
    Vielfältige und inklusive Arbeitsumgebung schaffen, in der Unterschiede geschätzt werden.
  • Agilität und Anpassungsfähigkeit entwickeln:
    Zur Experimentierfreude und zur Bereitschaft, aus Fehlern zu lernen, ermutigen.
  • Vorbild sein und kontinuierlich optimieren:
    Unternehmensleitung und Führungskräfte sollten die Werte von New Work vorleben. Arbeitsmodelle und -praktiken regelmässig überprüfen und anpassen, um sicherzustellen, dass sie den aktuellen Bedürfnissen entsprechen.

Text Linda Carstensen

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