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Ein Ort, um auch karrieretechnisch abzuheben

29.06.2022
von Smart Employer

Der Flughafen Zürich ist die internationale Drehscheibe der Schweiz. Und gleichzeitig ist er so viel mehr als einfach der Ort, an dem Flugzeuge landen und abheben. Für den reibungslosen Betrieb dieser komplexen Infrastruktur sind Hunderte Fachleute aus diversen Disziplinen notwendig. Daraus ergeben sich erstklassige Karrieremöglichkeiten.

Angelica Mac
Senior HR Manager Flughafen Zürich AG

Caroline Zik
Leiterin Berufsbildung / Senior HR Manager Flughafen Zürich AG

Angelica Mack, Caroline Zika, viele Leute bringen mit dem Flughafen Zürich vor allem die aviatischen Berufe in Verbindung. Doch welche weiteren Berufsgruppen sind notwendig, um den Flughafen zu betreiben?

Caroline Zika: Die Jobvielfalt bei der Flughafen Zürich AG ist gross: Wir beschäftigen 1700 Personen in über 70 Berufen. Diese lassen sich in sechs verschiedene «Berufswelten» einteilen, namentlich die Welt der IT, der Aviatik, der Technik und Instandhaltung, der Passagierbetreuung, des Real-Estate-Bereichs, des Engineerings und der Office-Berufe.

Angelica Mack: Jede Berufswelt trägt ihren Teil dazu bei, dass die Maschinerie «Flughafen» störungsfrei laufen kann. Der Bereich «Engineering» etwa plant und betreibt wichtige Infrastruktursysteme und hält unsere technischen Anlagen in optimalem Zustand.

Wir beschäftigen dementsprechend viele Bau- und Energie-Spezialist:innen. Die Bandbreite an Aufgaben bei uns ist enorm gross und dementsprechend haben wir einen grossen Bedarf an Fachleuten unterschiedlichster Disziplinen. 

Das Thema «Nachhaltigkeit» ist bei grossen Infrastrukturen ein brennendes. 

Caroline Zika: Und natürlich beschäftigt es auch uns. Unsere Fachleute im Bereich Nachhaltigkeit und Umwelt stellen unter anderem sicher, dass wir unsere Prozesse laufend nachhaltig optimieren sowie in der Infrastruktur-Entwicklung ebensolche Gesichtspunkte berücksichtigen. 

Angelica Mack: Ein gutes Beispiel für die Prozessoptimierung bietet das Enteisen der Flugzeuge: Wir fangen das dabei verwendete Wasser in speziellen Anlagen auf, um es behandeln zu können.

Auf diese Weise können wir den hohen Kohlenstoffgehalt negieren. Solche Aufgaben sowie Arbeiten im Kanalunterhalt gehören ins Feld der Entwässerungstechnologien – ein Bereich, in dem wir ausbilden (Entwässerungstechnolog:in EBA oder EFZ) und stets neue Talente suchen.

Wie wichtig sind die MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) für die Flughafen Zürich AG?

Caroline Zika: Die Fachkräfte der MINT-Berufe sind für uns enorm relevant. Denn sie treiben neue, innovative Lösungen voran und machen diese für unsere Fachbereiche nutzbar. Das ist für uns äusserst wichtig, da wir nicht nur heute, sondern auch morgen ein agiler Flughafen sein möchten.

Da wir einen langen Planungshorizont aufweisen und uns heute überlegen müssen, welche Infrastrukturen, Anlagen und Technologien der Flughafen Zürich in 10, 20 oder 30 Jahren benötigt, ist es essenziell, dass wir vorausschauend planen. Dafür benötigen wir Mitarbeitende, die vor- und vorausdenken können. 

Doch gerade in den technischen Branchen stellt man einen Fachkräftemangel fest. Wie erleben Sie diesen?

Caroline Zika: Bei den Lehrstellen ist es derzeit eher anspruchsvoll, Leute für handwerkliche Berufe zu gewinnen. Zwar verfügen viele junge Menschen über technisches Interesse, doch das Image der Handwerksberufe leidet im Vergleich zu den Büroberufen. Hier müssen wir Aufklärung leisten und auf die spannenden Aufgaben und Entwicklungspotenziale aufmerksam machen. 

Angelica Mack: Auch der für uns wichtige IT-Markt hat sich gewandelt. Die Nachfrage ist deutlich höher als das Angebot, weswegen sich schwer Fachleute finden, die exakt dem erforderlichen Profil entsprechen.

Diese Situation fordert von uns HR-Fachleuten ein Umdenken: Wenn wir unsere fachlichen Wunschkandidat:innen nicht finden, stellen wir gerne Personen ein, die zu uns passen und vermitteln ihnen die notwendigen fachlichen Kompetenzen im Betrieb. Dementsprechend sind wir auch offen für Bewerbungen von Leuten aus der Sparte «50 plus».

Was zeichnet die Flughafen Zürich AG als Arbeits- und Lehrbetrieb aus? 

Caroline Zika: Eine einzigartige Arbeitsatmosphäre. Der Flughafen Zürich als Arbeitsplatz ist vielfältig, lebendig und hochdynamisch. In der Vergangenheit durften wir mehrfach die Auszeichnung als bester Flughafen und als attraktivste Arbeitgeberin der Schweiz entgegennehmen.

Selbst bin ich seit 21 Jahren bei der Flughafen Zürich AG tätig, was sich für mich aber nicht nach einer langen Zeit anfühlt. Im Gegenteil: Ich begann damals in der IT-Abteilung und bin heute in der Berufsbildung und im HR tätig. Die Mitarbeitenden können sich persönlich sowie fachlich in unserem Unternehmen weiterentwickeln.

Angelica Mack: Ich denke ebenfalls, dass uns die aussergewöhnliche Vielfalt auszeichnet. Dass wir als Unternehmen äusserst mitarbeiter:innenfreundlich und sozial sind, ist ein weiteres Pro-Argument.

Wir schätzen unsere Mitarbeitenden, schulen benötigtes Fachwissen intern und beteiligen uns gerne an externen Aus- und Weiterbildungen. Wichtig ist uns auch die Vernetzung innerhalb des Unternehmens.

Diese fördern wir auch durch die beliebten Mitarbeitendenanlässe. Dies sind nur einige Facetten einer positiven Unternehmenskultur, welche die Flughafen Zürich AG als attraktive Arbeitgeberin zu bieten hat.

Nach langem Corona-«Sleep Mode» fahren die Kapazitäten an den Flughäfen weltweit hoch. Welche Auswirkungen hat dies auf Sie und Ihre Fachkräfte?

Caroline Zika: Die Atmosphäre kann ich als euphorisch bezeichnen. Unsere Mitarbeitenden sind froh und glücklich, dass nach der coronabedingten Kurzarbeitszeit dieses besondere Brummen von Aktivität wieder spürbar ist.

Wir haben das Ende der Coronamassnahmen herbeigesehnt. Nun spüren wir: Die Menschen wollen wieder reisen und tun es auch. So macht arbeiten am Flughafen noch mehr Freude.

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