Motivierende Mitarbeiter
Inspiration

Mitarbeitende motivieren – so geht’s

28.01.2022
von Smart Employer

Studien zeigen, dass zufriedene Mitarbeitende nicht nur produktiver, sondern auch loyaler sind. Darum präsentiert «Smart Employer» sieben Wege, seine Mitarbeitenden zu motivieren.

Messbare Ziele setzen

Praktisch jede:r Arbeitende kennt es: Niemals endende Projekte, die sich ewig hinziehen und das auch noch, ohne nennenswerte Resultate vorweisen zu können. Dieser Trott demoralisiert, ermüdet und schwächt die Motivation. Gegenteilig verhält es sich mit sichtbarem Fortschritt. Dieser ist ein klarer Indikator, dass die geleistete Arbeit einen Unterschied macht. Das steigert die Moral. Aus diesem Grund sollten die Ziele klar und vor allem messbar und realistisch gesetzt werden. Ebenfalls sollten diese zeitlich absehbar sein. Jedes erreichte Ziel sorgt so für einen ordentlichen Motivationsschub.

Ergebnisse feiern

Je mehr Ziele erreicht werden, umso besser die Motivation. Das ist ein Grund zu feiern. Und genau dieser Anlass kann einen weiteren Anreiz für das Erbringen von Leistungen darstellen. Dazu muss man auch nicht jedes Mal eine Riesenfete schmeissen. Es genügt, die Mitarbeitenden grosszügig und konkret wissen zu lassen, wie die Leistungen das Unternehmen weiterbringen. Beispielsweise kann man bei einem Kaffee anstossen und den Moment zusammen geniessen, um dann mit neuem Elan die nächsten Aufgaben zu meistern. Hochgeschätzt wird auch, wenn der oder die Vorgesetzte zur Feier des Tages zum Beispiel eine Runde Glace springen lässt. Solche spontanen Gesten erhöhen die Motivation enorm. Gelegentlich dürfen es dann auch grössere Firmenfeste sein, welche den Zusammenhalt im Team stärken. Dabei ist es wichtig zu beachten, dass es vor allem um die Mitarbeitenden gehen soll. Es bringt also nichts, ein schickes Restaurant zu buchen, wenn die meisten lieber Pizza essen wollen. 

Anerkennung guter Arbeit

Einer der Hauptfaktoren für die Mitarbeitermotivation ist sicherlich die Anerkennung, die ihnen für ihre geleistete Arbeit entgegengebracht wird. Auch die Art und Weise, wie dies mitgeteilt wird, spielt eine Rolle. Ein Lob vor versammeltem Team kann schnell die Motivation multiplizieren. Dabei leistet man sogar doppelte Motivationsarbeit, denn die Anerkennung vor der gesamten Belegschaft bleibt im kollektiven Gedächtnis, ist also wirksamer als beim abgeschotteten Mitarbeitergespräch. So wird das ganze Team gleichzeitig motiviert. 

Eine gesunde Fehlerkultur etablieren

Fehler können allen und zu jeder Zeit passieren. Das muss erlaubt sein. Denn aus der Analyse eines Fehlers entsteht immer ein Lerneffekt. Aus diesem Grund ist eine gesunde Fehlerkultur wichtig für das Unternehmen. Ganz im Sinne von: «Es gibt keine Fehler, sondern nur Chancen». Denn Angst vor Fehlern verunsichert, hemmt die Moral und schwächt die Kreativität. Vieles muss im Arbeitsalltag auch mal versucht werden, da komplexe Problemstellungen selten einfache Lösungen bieten. Da gehört es dazu, Fehler zu machen. Hinzukommend sind Mitarbeitende nach einem Fehler bei der zweiten Chance meist doppelt motiviert, es richtig zu machen. 

Transparenz und Klarheit

Wie jede Beziehung basiert auch die Arbeitsbeziehung auf Vertrauen. Um eine Atmosphäre des Vertrauens zu schaffen, sind Transparenz und Klarheit entscheidende Faktoren. Klar präzisierte Ziele sind die Basis einer motivierten Arbeitsweise, denn kaum jemand arbeitet motiviert, wenn sie oder er die Aufgabe nicht versteht. Zur Transparenz gehört, dass bei Entscheidungen möglichst viele Menschen einbezogen, Aussagen klar formuliert und offen kommuniziert werden. Nichts zieht die Motivation mehr runter als das Scheitern eines Projekts aufgrund eines Missverständnisses. 

Regelmässig Pause machen

Pausenloses Sitzen und Arbeiten ist nicht unbedingt gesund. Entsprechend können Pausen nicht nur hilfreich sein, wenn es mal im Arbeitsprozess stockt, sondern sich positiv auf Körper und Geist auswirken. Dies gilt besonders in Zeiten von Homeoffice während der Coronapandemie. Da ist es besonders wichtig, gelegentlich vom Schreibtisch aufzustehen, um beispielsweise etwas Frischluft zu atmen und sich die Beine zu vertreten. So erfrischt, kann man sich wieder mit neuem Elan an Problemstellungen wagen, die vielleicht vorher verkorkst waren. 

Autonomie und Flexibilität

Die wenigsten sind auf Knopfdruck motiviert und kreativ. Besonders effektive Motivatoren sind darum flexible Arbeitszeiten und eine gewisse Autonomie der Mitarbeitenden. Die Entscheidungsfreiheit darüber, wann und wo man arbeitet, steigert die Effizienz ungemein. Denn selten sind Mitarbeitende produktiver als zum Zeitpunkt, an dem sie sich auch motiviert fühlen. Die Digitalisierung erfordert und ermöglicht ohnehin ein Umdenken in diese Richtung. Starre Vorgaben entsprechen nicht mehr der heutigen Zeit und folglich fordern auch viele Mitarbeitenden Flexibilität bezüglich Arbeitsort und -zeit. 

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